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Planung von Touren
Diese findet zweckmäßigerweise meist am PC statt. Es geht auch direkt am 60C, das ist aber etwas umständlicher. Im Prinzip ist das alles nicht anders als bei den üblichen Routenprogrammen, wie Microsoft Autoroute 2004, Motorrad Tourenplaner oder ähnlichen. Bei Garmin braucht man dazu MapSource (als Software) und z.B. CitySelect als Kartenmaterial. Im Lieferumfang gibt es auch die sogenannte Basemap, aber die zeigt nur Autobahnen und große Bundesstrassen und ist somit nicht zu gebrauchen. Garmin trennt hier zwischen der Bearbeitungssoftware und dem Kartenmaterial. Bringt wohl mehr Umsatz ... Wie schon gesagt, wer am PC schon mal Routen geplant hat findet sich intuitiv auch hier zurecht. Einfach auf einen Routenpunkt klicken und er wird als “Waypoint” erfasst. Die Autoroutingfunktion sorgt dann dafür, dass die Route der Strasse folgt.
Wobei sich die Kartendarstellung bei Garmin auf die Strassen beschränkt. Topografische Details gibt es nicht, wenn man erkennen will, ob es sich um eine landschaftlich reizvolle Strecke handelt, hilft nur das Hinzuziehen einer guten, alten altmodischen Karte. Oder man greift auf andere Softwareprodukte wie TTQV3 mit topografischen Karten zurück. Überragend ist allerdings die Detailanzeige der Karte. Zugrunde liegen nach meinem Wissen sowohl bei Garmin als auch bei TTQV 3 die Navtech Daten. Und die zeigen für JEDES noch so kleine Dörfchen in Westeuropa sämtliche Strassen an. Für mich war wirklich überraschend, wie mich die Software in den Alpen über kleinste Nebenstrecken sicher zu meiner Pension “just in the middle of nowhere” führte.
Diese Daten brauchen natürlich Platz, und den gibt’s auf dem 60C nur beschränkt. 64 MB Speicherplatz stehen für Kartendaten zur Verfügung. Wie damit auskommen? Nun, die Karten sind in Kacheln unterteilt. Je nach Besiedelungsdichte sind die unterschiedlich gross und brauchen auch unterschiedlich viel Platz. Auf eine 60C gehen z.B. ca. 20% der Bundesrepublik. Für Tages- und Wochenendtouren kein Problem - bei Urlaubsfahrten muss man halt vorplanen. Spontane Zieländerungen von Italien nach Spanien entfallen damit. Im letzten Urlaub waren wir in der Rhön, im Thüringer Wald, Erzgebirge, sind durch die Tschechei in den Bayerischen Wald gefahren, dann in die Dolomiten, Tirol und wieder heim. Das passte grade so drauf. Wer mehr will, der kommt nicht drum herum einen Sub-Notebook mitzunehmen um unterwegs nachzuladen. Andere Geräte haben mehr Speicher, aber so ist es halt. Ohne Kompromisse geht es nicht. Bei der Planung lade ich halt die geplanten Touren und die dazu erforderlichen Kacheln auf den 60C runter. Wichtig zu wissen ist auch, dass diese Feindaten (die Kacheln) auch die sogenannten POIs (Points of Interest) beinhalten. Das sind Tankstellen, Restaurants, Werkstätten, Hotels, Sehenswürdigkeiten usw. Auch ein netter Aspekt des GPS, solche Daten immer abrufbereit zu haben.
Wie sich das in der Praxis darstellt, zeigt die folgende Seite >>>
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